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Straßenköter und Superhelden

Straßenköter auf Preisverleihung für Rassenhunde.

Genau so fühle ich mich auf meiner Schule. Es ist nicht so, dass ich nicht mit ihnen auskäme. Wir mögen uns eigentlich und niemand greift mich hier aufgrund meiner „anderen“ Art an. Und selbst wenn würde ich mich darüber nicht beschweren- schliesslich habe ich mir meine äußere Erscheinung selbst ausgesucht und könnte mich jederzeit den  Herden der Modepüppchen anpassen, wenn ich wollen würde.

Aber dieses Maß an Toleranz würde sich wohl recht schnell in Luft auflösen würden sie wissen mit wem sie es bei meiner Wenigkeit in echt zu tun haben. Wenn sie – z.b. – diesen Blog lesen würden.

Ein katholisches, privates Gymnasium, das bis vor kurzem sogar nur eine reine Mädchenschule war.

Und ich hocke dazwischen als jemand, der von sich selbst die Gewissheit hat, dass man irgendwelches Zeug am Wochenende raucht oder einwirft, sich nach der Schule im Zimmer die Birne volläufen lässt, rumfickt wie eine dreckige Hure ohne Bezahlung – und bin nebenher noch die 3t beste der Klasse mit einem Durchschnitt von 2,23 auf diesem Halbjahreszeugnis.

 Es ist irgendwie aber auch ein angenehmes Gefühl so leicht deplaziert zu leben. Immer ein wenig an dem Vorbei, was noch zulässig wäre, aber doch äußerlich noch im Randbereich der anzumaßenden Norm.

Man fühlt sich leicht wie die Superhelden von denen man im Kindesalter immer Träumt. Eine geheime Identität, - niemand kennt sie , niemand darf sie kennen, niemand wird sie je kennenlernen. Eine Identität für Nacht und Nebel und wenn man sie doch irgendwann mit mir in Verbindung bringt wird es mein Leben zerstören.

Wahnsinn, diese Parallelen.

Superwoman und Straßenköter.

29.1.07 13:29


My dying bride- Crown of Symphaty

...Manchmal wird mir der Kopf so schwer, wenn ich an das denke, was ich Lebe.
Wie gerne würde ich mal rauslassen was ich so oft runterschlucke. Aggressionen abbauen - aber niemals funktioniert das, was ich ausprobiere.

 Es endet alles in Aggression gegen andere oder gegen mich. - Mal im kleineren, mal im größeren Umfang. Zuerst habe ich es selbst versucht. Das endete in einem Zwischending zwischen Sportsucht und Anorexie. Vorher hab ich mit fast 6 Jahre mit SVV herumgeschlagen und beide Kapitel glücklich vergraben, auch wenn ich immer wieder denke: "Oh Gott, was war es da schön einfach. Ein Schnitt und alles was ich wollte war auf Erden.". Aber es wäre erbärmlich wenn ich dieses Jahr in dem ich um das "Noch ein Monat ohne...und noch ein Monat ohne.." gekämpft habe einfach wegschmeisse, oder?
In dem Sinne hat es seinen Dienst getan.

Dann begannen die Leute mir Tipps zu geben. Geh in den Wald und verprügel Bäume. Lauf und schrei dabei. Räch dich. Schreib es auf oder sag es Jemanden. Versuch es zu klären.

Ging ich in den Wald waren meine Knöchel abgewetzt und blutig wenn ich rauskam. Rannte ich und schrie, rannte ich bis ich mich erbrach oder stolperte und mir alles aufriss. Schrie ich, war ich die nächsten Tage heißer und meine Augen vor Lauter Tränen geschwollen. Rächte ich mich, sass ich am nächsten Tag bei der Direktorin, weil ich dem Typen die Eier krankenhausfertig weggeprügelt hatte. Schrieb ich es auf, fühlte ich keine Erleichterung, ebenso wie wenn ich es Jemandem sagte - und es zu klären war meist unmöglich.

Ich habe keine Ahnung warum, aber ich verliere die Kontrolle in solchen Situationen. Ich kann mich nur noch dran erinnern, wie ich von Sinnen auf den Typen eingeschlagen habe, der da vor mir an der Wand stand. Wie ich ihm meine Knie immer wieder zwischen die Beine getrieben habe. Aber warum, was darum geschah - keine Ahnung mehr.

Ich weiß nur noch wie ich Spürte, dass die verfluchte Rinde vom Baum wie bescheuert an den Knöcheln brannte... aber ich weiß nicht mehr ob ich bemerkt habe, dass da keine Haut mehr war.

Ich weiß nur noch wie ich hinfiel, aber nicht was ich die X Kilometer vorher Gedacht und Gefühlt habe.

Dumm, oder?

Jedenfalls habe ich mich darauf geeinigt zu schlucken und zu vergessen. Leichter als gesagt. Ich suche Ablenkung, sonst kommts hoch.

Und das... nuja, das muss nicht sein.

 

 

 

25.1.07 21:02


Sexuelle Vorgeschichte


      Seid August 2005 habe ich Sex.
      Seid jenem Zeitpunkt hatte ich mit 11 verschiedenen Partnern Sex. Mit zweien der Partner war ich zusammen. Mit fast allen habe ich einen meiner Partner betrogen. 2005 fing es langsam an. T. , mein erster Freund, gab sich Mühe meine presexuellen Fantasien zu erfüllen, aber hatte weder die Erfahrung noch das Einfühlungsvermögen mir irgendein besonders lustvolles Erlebnis zu verschaffen.Leider lebte er zu weit weg. 500 km sind ein weiter Weg. Ich suchte mir nach 2 Monaten Beziehung Jemand anderen, bzw. er suchte mich. Nachdem ich kurz auf einem Parkplatz mit Sn. Gevögelt hatte und das ganze als einmalige Geschichte abgehakt hatte, fand ich Sp. Sp. war 7 Jahre älter und ist mehr als nur einen einzigen Eintrag wert. Nach 3 mal mit ihm, beichtete ich es T. Und schloss mit ihm ab. Inzwischen sind wir befreundet. So wie ich mit Sp. Befreundet bin. Nach ca. 1 ½ Monaten kam ich mit K. Zusammen. Es wurde 2006, die Beziehung lief 6 Monate. Der Sex war schlecht. 10 Minuten Kerzenlicht, ohne Reiz für mich. Er besserte sich merklich, aber nicht genug für mich. Nach dem ersten Seitensprung bei dem ich zu Sp. Kurz zurückfand, kam der nächste mit St (12 Jahre älter), L. (auf der Klassenfahrt), T. (Mitten in Bielefeld) und Ma lernte ich auf einem Festival kennen und wollte ihn schon dort. Ich bändelte kurz mit K., seinem kleinen Bruder an. Aber es kam zu nichts und das wollte ich auch nicht.

      Ich besuchte die Festivalbekanntschaften ein paar Monate später in ihrer Heimatstadt und dort angelte ich mir Ma (8 Jahre älter).

      Es vergingen wieder Monate, ich verliess K., und ich fuhr wieder zu Ma. Er nahm mich mit zu An und Gu, beides 2007. Damit fehlt noch einer. Ähnlich wie Sn, war auch Al ein ONS den ich zwischen Ma & An und Ma& Gu hatte und nicht weiter erwähnenswert.

      Wenn wir jetzt durchzählen kommen wir auf:

    1. T

    2. Sn

    3. Sp

    4. K

    5. St

    6. L

    7. T

    8. Ma

    9. Gu

    10. An

    11. Al


Ich habe einen neuen Freund. Mit ihm werde ich die nächsten Wochen wohl auch irgendwann schlafen, obwohl ich mir vorgenommen habe, damit noch mindestens zwei Wochen zu warten.

Warum werde ich wann anders erwähnen. Das oben war nur um keinen bisherigen Lebensstil zu verdeutlichen.


Mir fällt es kaum auf, dass ich so herumkomme.

Wenn ich es im nachhinein betrachte, verstehe ich es, warum mich T. Manchmal scherzhaft Schlämpchen nennt. Und jedes mal, wenn meine Mutter mein ich sei schlampig, sticht es mir in die Seite.

Meine Eltern denken, wenn sies überhaupt wissen, dass ich mit 2 Leuten bisher geschlafen habe.
Übel.

K. weiß nichts von seiner Rolle als 5-fach Betrogener. Das soll er auch nicht. Mein Verhältnis zu ihm ist ebenfalls freundschaftlich und das mag ich nicht Opfern.


So viel zu heute.

25.1.07 19:52